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Blanking-Funktion

blanking
 

ANMERKUNG !

Die Nutzung der Blaking-Funktion und die vorgewählte Art der Konfiguration hängen von den Eigenschaften der Applikation ab, die geschützt werden soll. Überprüfen Sie anhand der Risikoanalyse Ihrer Anwendung, ob die Nutzung dieser Funktion gestattet ist oder nicht und welche Konfiguration eventuell verwendet werden kann.
ReeR übernimmt keine Verantwortung für nicht ordnungsgemäße Vewendung der Muting-Funktion und für ev. Schäden derart entstanden.

Die Blanking-Funktion, die das Abfangen von einem oder mehreren Strahlen ermöglicht, ruft bei diesen Strahlen eine Erhühung (Verschlechterung) der Auflösung der Schranke hervor, was bei der Berechnung des Sicherheitsabstands berücksichtigt werden muss.

Das Blanking ist eine Zusatzfunktion der Sicherheitslichtschranken, die unter bestimmten Sicherheitsbedingungen und nach konfigurierbaren Funktionslogiken die Einführung von lichtundurchlässigen Gegenständen in den von ser Schranke geschützten Bereich ermöglicht, ohne dass dies den Stillstand der kontrollierten Maschine auslöst.
Diese Funktion ist daher besonders nützlich, wenn in den von der Lichtschranke geschützten Bereich Material eintreten können muss, das Gegenstand der Bearbeitung ist, bzw. wenn ein fester oder beweglicher Teil der Maschine in diesem Bereich verfährt.
In der Praxis ist es möglich, die Sicherheitsausgänge der Lichtschranke im ON-Zustand und damit die Maschine in Betrieb zu halten, auch wenn eine vorher festgelegte Anzahl von Strahlen im geschützten Bereich durchbrochen wird.

Das feste Blanking (fixed Blanking) ermöglicht es, dass ein fester Teil des geschützten Bereichs (z.B. eine bestimmte Strahlenmenge) durchbrochen wird, während die anderen Strahlen normal funktionieren.

Das bewegliche Blanking (floating Blanking) ermöglicht es, dass sich der Gegenstand frei im geschützten Bereich bewegen kann und dabei eine bestimmte Anzahl der Strahlen abdeckt, unter der Voraussetzung, dass die abgedeckten Strahlen nebeneinander liegen und deren Anzahl nicht höher ist, als die bei der Konfiguration vorgesehene Anzahl.

Das bewegliche Blanking mit Anwesenheitspflicht eines Gegenstands führt dazu, dass die Lichtschranke mit umgekehrter Logik funktioniert, und zwar begrenzt auf den Teil des geschützten Bereichs, der sich im Blanking befindet. Das heißt, das der Teil im Blankingbereich des geschützten Bereichs während der Blanking-Phase immer belegt sein muss: Daher muss sich der Gegenstand im geschützten Bereich befinden, damit die Schranke im ON-Zustand bleibt. Auch in diesem Fall kann sich der Gegenstand frei innerhalb des geschützten Bereichs bewegen, vorausgesetzt, die oben genannten Bedingungen werden eingehalten.

Die Voraussetzungen in Bezug auf die Blanking-Funktion können der Technischen Spezifikation IEC/TS 62046 entnommen werden, in der die Hilfsmittel beschrieben sind, die notwendig sind, um zu verhindern, dass eine Person in den ungeschützten Bereichs der Gefahrenzone gelangt, der sich im Blanking befindet.

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